finaly muskathlon!

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Nach einer Kurzen Nacht mit Bauchkrämpfen, standen wir nach 45min Busfahrt auf ca. 450m ü.M. bereit für den Startschuss um 6 Uhr. Losrennen bei Sonnenaufgang. Was gibt es schöneres.

Es war noch angenehm Kühl ca. 20’C. Die Temperatur sollte im Verlauf des Muskathlons bis auf 29’C ansteigen.

Die Ultra-Walk (63km Wandern) Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt bereits 7h unterwegs. Die Route war 21km lang und beinhaltete pro Runde 450 Höhenmeter. Für die Holländer unter uns etwas ungewohnt. Aber während dem MUskathlon war dann kein Unterschied festzustellen.

Wir starteten in 5 Kategorien

  • Ultrawalk 63km
  • Bike 126km
  • Halbmarathon 21km
  • Marathon 42km
  • Ultramarathon 63km

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Ich startete als Marathonläufer mit einem etwas mulmigen Gefühl wegen meiner Oberschenkelzerrun, die immer noch schmerzte und wegen der schlechten Verdauung. Aber schliesslich hatte ich mich monatelang auf diesen Moment gefreut und dafür trainert und deshalb wollte ich es mindestens probieren.

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Die ersten 10km führten hinunter ans Meer. Durch Dörflein, über einen (aktiven) Militärflugplatz der libanesischen Armee, mehrheitlich auf asphaltierten Strassen.

Für die Bewilligung für diesen Lauf mit gerade mal 32 Teilnehmern war nicht weniger als das Einverständnis des Präsidenten nötig. Diese traf glücklicherweise, mit Unterstützung von lokalen Kontakten 10 Tage vor dem Muskathlon ein. (Ein Mararathon in einem Fussballstadion wäre die Alternative gewesen –  Wäre wohl eine ganz besondere Herausforderung gewesen auf die ich gerne verzichten kann).

Die Verpflegungs-Posten wurden vom libanesischen roten Kreuz betrieben. Diese waren extra mit 20 Teenagern und einem Krankenwagen aus Beirut angereist.

Am Meer angekommen ging es auf einer staubigen und heissen Strasse der Küste entlang und dann wieder etwa 8km den Berg hoch durch ein schattiges Tal.

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Mein Körper hat gut mitgespielt und so konnte ich den Marathon nach 5h17min sehr glücklich und zufrieden beenden mit einem herzlichen Empfang der bereits eingetroffenen Muskathleten.

Eine grossartige Erfahrung.

Wenn es hart wurde dachte ich an die Menschen die mir in dieser Woche begegnet sind und dann schrumpfte mein Leiden und ich konnte die Landschaft und auch die Schmerzen geniessen, weil ich wusste dass ich hier für eine gute Sache litt. Es half mir auch einen ersten Schritt zur Verarbeitung des Erlebten zu tun.

Am Abend haben wir dann noch etwas gefeiert in einer arabischen Bar und werden sicher alle gut und tief und zufrieden einschlafen.

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