Warten auf die Bomben…

Warten auf die Bomben

Wieder ist Syrien in den Medien und viele hoffen, dass das alles bald ein Ende finden möchte. Doch für die Menschen die Ihr Land wieder aufbauen möchten, die wieder Schulen und ein Zu Hause haben möchten, wieder einer geregelten Arbeit nachgehen wollen, für diese Menschen ist es noch ein langer und schmerzvoller Weg. Während sich das Interesse der Medien andern Themen zuwenden wird, wird die Kriegsgeneration versuchen sich wieder ein Leben aufzubauen. Werden sie das schaffen? Werden sie die nötige Unterstützung erhalten? Wird die Welt hinsehen oder sich abwenden?

Ich bin überzeugt, dass es eine Chance ist, in diese Generation, in die Kinder des Krieges zu investieren. In ihnen steckt das Potential für beides. Das Potential für einen Kampf der entweder in ein gewaltvolles entäuschtes Aufbäumen gegen die Hoffnungslosigkeit oder in einen hoffnungsvollen Neuanfang und Wiederaufbau führen kann. Ich bin im Libanon ein paar dieser Kinder begegnet und ich will erleben wie sie eine Zukunft und eine Hoffnung haben. Wir wollen unseren Puzzlestein dazu beitragen.

In zwei Wochen werden Bea und ich nach Jordanien reisen können und wir sind sehr gespannt darauf, was uns erwarten wird.

  • Wie wird es funktionieren, dass wir rund 200 Bääbi nach Jordanien importieren dürfen die für die Flüchtlingskinder gestrickt wurden?
  • Welche Menschen werden wir kennenlernen?
  • Wie wird Jordanien sein?
  • Welche Projekte dürfen wir kennenlernen die mit dem gespendeten Geld unterstützt werden?
  • Wie wird das Team sein mit dem wir den Muskathlon bestreiten?
  • Wie wird es gehen den Muskathlon selber zu laufen?

Was für ein Privileg! Schon letztes Jahr durfte ich im Libanon wunderbare Menschen kennenlernen und Ihre Geschichten hören. Nun darf ich das mit Bea teilen. Wir haben Respekt vor dieser Reise und sind gespannt, was wir anschliessend zu berichten haben.

Eigendlich war mein Plan einen Ultramarathon zu laufen. Wegen Knieproblemen habe ich mich entschieden meine Erwartungen diesbezüglich runterzuschrauben und mich mit einem Halbmarathon zu begnügen. Nachdem ich mir nun noch eine Verletzung am Innenband zugezogen habe, hat sich das Thema Ultramarathon entgültig erledigt. Das kratzt an meinem Stolz. Es hilft mir aber auch mich daran zu erinnern, dass ich nicht wegen mir gehe sondern um einen Unterschied zu machen. Wenigstens bleibt mir die Freude, dass ich den Lauf nun gemeinsam mit Bea bestreiten kann, weil wir nun die selbe Distanz bewältigen werden.

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