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Muskathlon now

Aufstehen um 03:30h; Frühstück um 04:30h; Abfahrt um 05:00h; angenehme 17’C.

06:30h

Und dann gings los. Laufen für Gerechtigkeit. Symbolisch mitleiden für die Menschen die wir kennengelernt haben. Zeit noch einmal nachzudenken und ihre Geschichten zu verinnerlichen.

Die Laufstrecke war abwechslungsreich, staubig aber im grossen ganzen eine tolle Strecke. Typisch für Jordanien.

Im folgenden ein paar Eindrücke:

Zwei Dinge die für uns ein Highlight waren: Es war Bea’s erster Halbamarathon und wir konnten diesen gemeinsam finshen. Überhaupt als Ehepaar diesen Einsatz gemeinsam zu machen war etwas besonderes.

Wir sind nicht von den wilden Hunden die in Rudeln unterwegs waren gebissen worden.

Wir sind auch nicht von den wilden Lastwagenfahrern überfahren worden, die ebenfalls in Rudeln unterwegs waren. Einmal überholte einer von hinten kommend, direkt neben Bea einen anderen Lastwagen, hupte – und Bea musste sich mit einem Satz in Sicherheit bringen. Das war haarscharf.

Trotz Innenbandverletzung vor 4 Wochen konnte ich ohne grosse Schmerzen einen Halbmarathon laufen.

Danke dass Ihr an unserer Reise Anteil genommen habt!

Damit melden wir uns vom Muskathlon Blog ab.

Bis bald in der Schweiz.

🇯🇴 👋🏻 🇨🇭

Kids Fun Day

In Stichworten und Bildern

Die Leute mit denen wir gesprochen hatten, kamen noch einmal mit Ihren Kindern zum grossen KidsFunDay

  • 150 Kinder
  • Face-Painting (Ich weiss nicht wer die verrückte Idee hatte mich für das Facepainting einzuteilen… Die Person muss Humor haben)
  • Sackhüpfen
  • Lauf- und Hüpfspiele
  • Geschicklichkeitsspiele
  • Wasserspiele (Kinder und Wasser 💦)
  • 150 Happy Meal (Einige Kinder wollten das Happy Meal behalten statt essen. Sie haben so was noch nie gesehen. Ich wäre gerne derjenige gewesen der das bestellt hat! „Hello, is this McDonalds? Great. I want to order 150 HappyMeals! One-five-zero. Yes please. the one with the cheesburger? Yes – He is the next in the queue.“
  • 150 Bääbis verschenken
  • Strahlende Gesichter bei Kindern und Eltern und natürlich bei uns.

Was für ein Kontrast

Training / Discussions

Heute Morgen um sieben Uhr haben wir einen Schnupperlauf auf der „Rennstrecke“ gemacht. Trottoir hoch, Trottoir runter, Lastwagen ausweichen, Um den Shisha Schuppen rum, an einem Beduinenzelt vorbei, wieder in Den Verkehr, Quer über eine vielbefahrene Kreuzung usw. Ich rechne damit dass die Ausweichmanöver in etwa die hier fehlenden Höhenmeter von zu Hause kompensieren.

Nach einem kurzen Frühstück und einer Andacht, haben wir mit Irakischen Flüchtlingen einen kurzen Gottesdienst gefeiert. Anschliessend haben wir uns in Gruppen unterhalten und gemeinsam gegessen.

Es gibt in Jordanien etwa 500’000 Irakische Flüchtlinge. Sie sind sehr deprimiert, weil sie das Gefühl haben zwischen Stuhl und Bank gefallen zu sein. Viele wurden von ihren Nachbarn geplagt und vertrieben. Sie haben Angehörige verloren und zeigten uns ihre Schussverletzungen. Sie können nicht mehr zurück auch wenn der IS besiegt ist, weil sie ihren Nachbarn nicht mehr vertrauen können und ihre Häuser zerstört oder besetzt sind.

Sie stellten uns schwierige Fragen die uns berührten und traurig machten, weil wir ihnen so gerne Türen aufmachen würden. Unsere hochorganisierte Gesellschaft lässt aber wenig Spielraum für Herzenshandlungen zu.

Fragen wie:

  • Kennst Du einen Diplomaten der meiner Familie helfen kann in Dein Land zu kommen?
  • Kann Deine Kirche wenigstens ein paar Familien von hier aufnehmen
  • Könnt ihr uns helfen um Mieten zu bezahlen und die Schulgelder für die Kinder

Auf all diese Fragen gibt es leider keine einfachen Antworten.

Das Herz sagt: Ja kommt, ihr seid willkommen. Der Kopf sagt: Du kannst das nicht. Das Gewissen sagt: Du kannst diese Menschen doch nicht einfach zurückweisen.

Es waren spannende und offene Gespräche mit viel gegenseitigem Verständnis und Respekt.

Natürlich kommen wir zurück und erzählen ihre Geschichten. Gerechtigkeit gibt es nicht automatisch. Jemand muss sich dafür einsetzen. But who is „Jemand“? Die Menschlichkeit muss von den Menschen kommen. Regierungen regieren, Politiker politisieren, Nur Menschen können menschlich handeln und für einander Verantwortung übernehmen, wie wir hoffen, dass es mal jemand für uns macht, wenn wir alt, krank, vertrieben oder arm sind.

Es gibt immer Möglichkeiten dass Türen aufgehen. Zum Beispiel habt ihr mit Euren Spenden ermöglicht, dass es überhaupt so einen Ort gibt wo sich diese Menschen treffen können und Hilfe bekommen und ermutigt werden, weiterhin an Ihre Zukunft zu glauben.

Leider haben sie im Moment in Jordanien keine Zukunft. Sie können hier leben aber sie können sich nichts aufbauen. Sie haben relative Sicherheit, aber sie können ihre Lebensumstände nicht verbessern. Die Männer dürfen nicht arbeiten also gehen die Frauen. Die fehlen aber dann zu Hause. Sie sind gefordert ihre Art zu Leben zu ändern. Das ist nicht einfach wenn man über Generationen so kondizioniert wurde. Dazu ist das Einkommen der Frauen so gering, dass es nicht weit reicht.

Arabic Lesson / Home Visits

Intro

Hi zusammen.

Heute habe bin ich den Emotionellen Protection-Modus gewechselt.

In der Tontechnik würde ich sagen mein Kompressor hat auf zu viel Signal angesprochen und limitiert den Output.

Also wenn ich aus Eurer Sicht vielleicht etwas nüchtern schreibe, hat das damit zu tun, dass ich mehr erlebe und sehe als ich emotionell verarbeiten kann.

Ich reagiere dann so, dass ich alles aufnehme und viel schreibe und das in den nächsten Wochen und Monaten in bewältigbaren Portionen nachhole.

Arabic Lesson for Runaways

Zum Aufwärmen zuerst etwas Weiterbildung für Euch.

Arabisch – eine nicht unwichtige Sprache in Mitteleuropa. Immer mehr. Also: Fleissig üben bitte 🙂

(In Lautsprache geschrieben. So wie es sich für mich anhörte):

Sabahhh Alcher Guten Morgen

Das H-ausprechen wie wenn man Hustet aber ohne Ton.

Wer es etwas Blumiger will sagt

sabah henor – Morgen des Lichtes

Die Antwort muss immer blumiger sein. Es gibt auch noch rosiger Morgen usw.

Mittag gibt es nicht (wahrscheinlich weil die Begrüssung am Morgen so aufwändig ist 😉 also folgt:

massa alcher – guten abend ab 12 Uhr Mittags.

laila saida – gute nacht

ismi Jürg (klar oder?)

lah – nein mit hochnicken

naam (formal) oder ajwah – ja, dazu runternicken

sadii – Freund

shukran – Danke

Shukran habibi – Danke meine Liebste/Liebster

zählen

wahat sneen delatte araba chamsa sitta sabbaha thamania desa aschara

gegen böses – chamsa! chamsa! chamsa!

und natürlich der Klassiker : jalla jalla! das redet für sich selber

Tagesbericht

Also. Was wir heute erlebt haben. Ich kann hier nur ein paar Bruchstücke teilen.

Wir fuhren in eine Stadt etwa so gross wie Basel. 2/3 der Einwohner sind syrische Flüchtlinge. Es wurden aber keine zusätzlichen Häuser gebaut.

Um euch das etwas zu verdeutlichen wie die Situation ist hier ein Beispiel:

Stellt euch vor, jeder von uns nimmt zwei Flüchtlinge auf. Wenn Du also verheiratet bist und zwei Kinder hast, nimmst Du acht.

Du nimmst sie aber nicht in Dein Haus und versorgst sie. Du vermietest ihnen Deine Garage für 100 CHF im Monat. Wie sie das bezahlen ist nicht Dein Problem. Sie bekommen pro Person 10 CHF Unterstützung. Sie haben also 80.- da fehlt ja nicht mehr viel. Wegen Essen und so weiter, das ist auch nicht Dein Problem.

Habt ihr das Bild?

Möbel brauchen sie übrigens auch keine. Ein paar Matrazen genügen.

Aber wie kamen sie überhaupt hierher?

Wir haben zwei Familien besucht (mein Team) und Bea eine andere Familie mit einem anderen Team.

Die folgenden Informationen sind eine Mischung aus allem.

Die Familien flüchteten zum Beispiel aus Homs. Eine Familie kam, weil ein Kind von einem Schrappnel-Splitter den Bauch und Magen offen hatte und medizinische Hilfe brauchte. Andere kamen weil Ihre Häuser von Bomben zerstört worden waren.

Sie kamen teilweise zu Fuss, teilweise mit öffendlichen Verkehrsmitteln aber mehr zu Fuss aus Angst vor der Armee. Denn es war ihnen nicht erlaubt zu flüchten.

So erreichten Sie die Jordanische Grenze die aus einem kleinen Erdwall besteht. Wer die Grenze überschreitet wird meistens irgendwann verhaftet und in eines von 3 grossen Flüchtlingslagern gebracht.

Dort zu sein ist nötig um den verbrieften Flüchtlingsstatus zu bekommen, ohne den man keine staatliche Hilfe bekommt.

Im Flüchtlingslager kriegt man Essen, ein Zelt und Medizin. Sonst nichts. Es darf nicht verlassen werden.

Wer noch etwas Geld hat kann für ca. 100 Denar (140.- CHF) das Lager verlassen.

Alle die sich das leisten können tun das. Die Ärmsten verbleiben im Lager. Das sind aber immer noch Zehntausende.

Wir besuchten aber nicht das Lager, das ist nicht möglich sondern die Menschen in der Stadt wo wir sind.

Wenn die Familien hier sind können die Kinder zur staatlichen Schule. Aber nicht mit den Jordaniern.

Ein Vergleich:

* Die Jordanier haben am Morgen Schule die Syrer am Nachmittag. Am Nachmittag ist eine Baustelle neben der Schule. So verstehen die Kinder nur wenig.

* Die Jordanier haben am Morgen 4h, die Syrer 2h am Nachmittag

* Es kann sein dass ein Flüchtlingskind zur Schule geht und vom Lehrer mit einem Sack Kartoffeln auf den Markt geschickt wird um sie zu verkaufen. Verkauft er nicht alle muss er den Rest selber kaufen. Der Erlös ist für den Lehrer.

* Am Samstag müssen die Syrer zur Schule, aber ausschliesslich um sie zu Putzen.

Die syrischen Kinder lernen praktisch nichts auf der staatlichen Schule. Deshalb gehen die Kinder am Morgen in die Schule der Kirche, welche wir besuchten, und wo sie sehr viel lernen. Nach einem seriösen Lehrplan und breit abgestützen Fächern.

Wieso gehen sie dann noch auf die staatliche Schule?

1. Nur die staatliche Schule gibt ein Zertifikat, ohne dies der Unterricht nichts zählt

2. Wer die Kinder zur Schule schickt kann Unterstützung beantragen.

(PS: In den grossen Städten wie z.B. Amman ist die Schulsituation zum Glück besser. Dort gibt es auch gemischte Klassen).

Die Eltern dürfen nicht Arbeiten. Eine Arbeitsbewilligung kostet 500 Denar was sich niemand leisten kann.

Wir durften in der Kirche mithelfen:

Lebensmittelpakete verteilen, Gebäude putzen, die Strasse vor dem Gebäude und gegenüber putzen…

Dazu hörte ich eine lustige Geschichte:

Diejenigen die die Strasse putzten wurden von einem Mann angehalten:

“Was macht ihr hier?”

“Wir putzen die Strasse”

“Von wo kommt ihr?”

“Aus Holland”

“Ihr kommt aus Holland um die Strasse zu putzen?”

“Ja, sie muss geputzt werden es ist schmutzig”

“Bezahlt euch die Regierung dafür?”

“Nein. Niemand”

Ich denke das gibt dem Mann etwas zum Nachdenken.

Wir durften Familien besuchen um zu erfahren was ihre Bedürfnisse sind, damit ihnen geholfen werden kann.

Alles läuft über persönliche individuelle Besuche. Am meissten benötigen die Menschen Wertschätzung und Hilfe.

Das bekommen sie durch die Kirche hier.

z.B. Lebensmittel, Kleider, Augenarzt Praxis, Schulunterricht, Nähkurse, Computerkurse, Sprachkurse und eben Menschen die sie wertschätzen.

Die Flüchtlinge werden viel beschimpft und die Kinder müssen auf dem Schulweg begleitet werden, damit ihnen nicht Gewalt angetan wird.

Deshalb ist Wertschätzung, Besuche und Freundschaft so wichtig.

Das benötigt eine Armee von Helfern.

Es hat hier viele Volunteers aus dem mittleren Osten (z.B. Jordanien, Ägypten) und auch viele aus der ganzen Welt. Viele arbeiten Teilzeit für ihr Einkommen und als Volunteer mit den Flüchtlingen.

Die Kirche wurde um 2010 erweitert obwohl es nur eine kleine Gemeinde war und ohne zu wissen was bald in Syrien passieren wird.

Als 2011 die Flüchtlinge kamen war die Kirche bereit wie die Arche Noah für die Sindflut. So hat es jetzt für viele Menschen Platz, dass ihnen geholfen werden kann.

So muss Kirche sein. relevant und wertvoll für Ihre Umgebung.

Erstaunlicherweise ist das exakt dieselbe Geschichte wie ich sie letztes Jahr im Libanon gesehen habe.

Erstaunlich dass das gleiche an zwei Orten auf die selbe Art zur selben Zeit passiert ist, ohne dass sie voneinander wussten.

Darüber denke ich nach heute beim Einschlafen.

Dafür bin ich jetzt auch reif. gute Nacht!

Tag 1 – Kontext-Tag

Bitte entschuldigt jetzt schon die Sttt-olp-perer im Text und die Schreibfehler. Ich schneide mir den Blogeintrag vom Schlaf ab, weil es mir wichtig ist Euch teilhaben zu lassen.

Nach unserem Akklimatisierungstag, sind wir wieder rausgefahren zum Queen Alia Airport um dort unsere Freunde aus Niederlande, England, Deutschland, Irland und Australien zu treffen.
Als wir schon dachten wir hätten sie verpasst, kamen sie in Scharen mit roten Umhängebändeln mit der weissen 4 von 4M bzw. der vierte Musketier.
Über 70 Teilnehmer in diesem Jahr. Letztes mal waren wir ca. 35 inklusive Staff.
Es ist so schön Bekannte wieder zu treffen – Wie wenn wir gestern erst Tschüss gesagt hätten und oben drauf viele neue Gesichter, aufgestellte Menschen mit viel Vorfreude und Spannung auf die kommenden Tage.
Alle zusammen fahren wir in 2 Bussen wieder nach Amman wo wir die nächsten zwei Tage übernachten werden.

7.10. 06:30 Uhr
Uuuuuhhh – Ahhh schon 06:30 Uhr. Duschen und Frühstück.
Wieder war es nach 0 Uhr als wir schlafen gingen. Nur dieses Mal ist nichts mit Ausschlafen.
Wouter de Vos vom Organisations Team sagte heute unter anderem „Schlafen könnt ihr zu Hause. Der Muskathlon ist EIN langer Tag. So true!

7.10. 22:44 Uhr
Heute waren wir nochmal in Jarash. Diesmal mit den Muskathleten.
Wir hatten viele Informationen zu verarbeiten.
Heute ging es vor allem darum den Kontext in dem wir uns bewegen zu verstehen.
Es begann auf der Fahrt nach Jarash mit Informationen zur Wirtschaft, Kultur und Geschichte Jordaniens und des mittleren Ostens.
Es ging desweiteren um die Situation der Flüchtlinge und um den kulturellen und religiösen Hintergrund.

Nachfolgend eine „kurze“ Zusammenfassung.

Morgen werden wir den Menschen begegnen die hierher geflüchtet sind und Projekte sehen wie ihnen geholfen wird. Um dies mit dem grösstmöglichen Respekt zu tun und um Ihnen auf Augenhöhe begegnen zu können war dieser Tag wichtig um uns vorzubereiten um die Basis für ein grundlegendes Verständnis zu legen.
Es war wie der erste Tag der Lehre. Ein grosser Koffer mit Informationen die alle wichtig sind.

Background
(
Ich gebe das so weiter wie ich es verstanden habe. Ich erhebe keinen Anspruch auf korrektheit. Für die nicht Geschichtsinteressierten, direkt zum letzten Abschnitt springen).

Jordanien.
90% von Jordanien besteht aus Wüste.
Jordanien heisst eigendlich Hashemite Kingdom of Jordan.
Hashemit ist der Clan der Königfamilie, welcher zurückgeht auf Mohammed den Propheten.
König Hussein starb 1999 und sein ältester Sohn Abdullah der zweite wurde König von Jordanien. Heute ist er 56 Jahre alt, verheiratet mit Königin Ranja und sie haben vier Kinder. Der älteste Sohn ist der Kronprinz und ist heute 26 Jahre alt.

Der Osten ist eine Weltregion die in Stämmen und Clans organisiert ist.
Jede Regierung ist darauf angewiesen die Bedürnisse dieser Clans zu hören und im Gleichgewicht zu halten, damit der Frieden aufrecht erhalten werden kann.

Jordanien kommt vom Jordan der auf Deutsch der herabsteigende oder sich schlängelnde Fluss heisst. Es ist also das Haschemitische Königreich am Fluss Jordan. Der Name Jordan gibt es schon seid 1000enden von Jahren. Der Jordan fliesst vom Libanon durch den See Genezareth ins Tote Meer.

Jordanien ist im Norden begrenzt Durch Syrien, im Osten von Irak und Saudi-Arabien, Im Süden von Saudi-Arabien und der Grenze zu Ägypten im Westen von der West Bank und Israel.

Einen anderen Fluss haben wir heute auch gesehen. Den Jabbok. Der Jabbok ist der Ort an dem Jakob gemäss der Bibel mit Gott gerungen und nicht verloren hat und den Namen Israel erhalten hat. (Genesis 32,23)

Menschen
Es leben 10 Mio Menschen in Jordanien darunter 1.8 Mio Flüchtlinge.
4 Mio Menschen leben im Einzugsgebiet von Amman.
Jordanien ist bekannt auch aus biblischer Zeit
Im Süden waren die Edomiter (Region Aqaba)
In der Region Madaba waren Moabiter und im Norden Amman waren die Ammoniter.
Noch weiter im Norden Gilead Zwischen Amman und Jarash
In Jarash waren die Kanaaniter.

Zu Jarash:
Alexander der Grosse kam 300bC und nannte es Antiochia. Später nannten die Römer den Ort Gerasa woraus im arabischen Jarash wurde. Gerasa war eine der Städte der Decapolis und wurde bei einem grossen Erdbeben um 750 zerstört.
Heute noch sind alle Elemente einer Römischen Stadt die von Grund auf geplant wurde in Jarash sichtbar. Die Tempel, die Theater, die Strassen und das Hypodrom.Die Römer bauten Strassen 6m breit bis nach Marrokko und Saudi-Arabien.

Weitere wichtige Orte:
Madaba, Aqaba, Petra (Google-it).

Flüchtlinge:
Das Königreich von Jordanien hat Erfahrung mit Flüchtlingen
2Mio palestinensische Flüchtlinge leben seid 1967 (Staatsgründung von Israel) in der Region zwischen Amman und Jarash. Die ursprüngliche Zeltstadt besteht heute aus einem Wirr-Warr von ungeordneten kleinen Steinhäusern.
Jordanien beherbergte einst 2Mio, jetzt noch 500’000 Irakische Flüchtlinge
Während dem Bosnien-Krieg kamen Flüchtlinge von Bosnien bis nach Jordanien.

In den Letzten Jahren kamen die syrischen Flüchtlinge im Norden in die Dörfer und Städte. Aktuell ca. 1.8 Millionen Menschen
Nach 3 Jahren bekamen die Flüchtlinge offiziell den Flüchtlings-Status.
Es gibt 3 grosse Flüchtlingslager. Aber viele verlassen diese wieder weil sie sich dort nicht sicher fühlen und keine Zukunft sehen. Die meisten Flüchtlinge leben in Städten und Dörfern.

Von den versprochenen Hilfsgeldern der vereinten Nationen wurden nur 30% wirklich bezahlt. Es besteht durch die Flüchtlinge ein starker wirtschaftlicher Druck auf dem Land.
Die Schulen haben zwei Schichten. Eine Morgenschicht für die Jordanier und eine Nachmittagsschicht für die Syrer.
Sie bekommen auch medizinische Hilfe.

Die Jordanier haben grossen Respekt vor möglichen Anschlägen. Bei jedem Laden, Hotel, Einkaufszentrum muss man als Einzelperson seinen Rucksack scannen lassen, man wird abgetastet oder muss mindestens durch einen Metalldetektor laufen.

Wirtschaft:

Export von Gemüse und Früchten aus dem Jordantal in den Golf und gewisse europ. Staaten.
Abbau von Aluminium und anderen Metallen.
Und auch sehr wichtig ist der Tourismus. Dieser ist allerdings sehr schwankend abhängig von den Ereignissen im nahen Osten (Ägypten, Irak, Israel, Saudi Arabien,Syrien) Der Staat hat deshalb immer mehr Schulden.

Seid 1988 hat Jordanien Wirtschaftsprobleme. Um die Währung zu stabilisieren wurde sie an den US-Dollar gekoppelt. Der Kurs : 1 Denar entspricht 1.4 US-Dollar.

Jordanien hat kein Öl, das kommt aus Saudi-Arabien und kein Gas das kommt aus Ägypten. Daraus wird der Strom produziert.
Ein normaler Haushalt hat 24h Strom und fliessend Wasser.

Morgen besuchen wir Flüchtlingsfamilien im Norden von Jordanien. Die meissten sind Moslems. Wir müssen uns ein paar einfache Regeln des Anstands merken um Ihnen Respekt zu zeigen. Wir werden lange Hosen tragen, die Frauen auch langärmlige Oberteile. Beim Eingang werden wir die Schuhe ausziehen und ihnen wenn wir zusammensitzen und reden nicht die Fusssohlen entgegen strecken.

Ich freue mich auf diese Begegnungen.

Bis bald…

Aklimatisieren – pre Muskathlon

Der erste Blick auf Amman.

Dieser Oliven-Baum steht schon 500 Jahre hier und wir treffen ihn am ersten Tag. Wir in einem Land angekommen mit einer langen und wechselhaften Geschichte.

Eigentlich wollten wir heute um anzukommen, etwas die Stadt kennenlernen. Der offizielle Muskathlon startet ja erst heute Abend.

Doch bereits auf der Türschwelle des Hotels liessen wir uns von Muhammed,einem Taxi-Fahrer überzeugen, dass man in Amman nicht zu Fuss geht.

Er bot „freundlicherweise“ an uns zur Zitadelle zu fahren.

Während er sich in den Verkehr „einordnete“ (braucht es nicht eine gewisse Ordnung um sich einordnen zu können?), begann er in einem Prospekt zu blättern und erklärte uns dass er uns empfehlen würde Jahred (Gerasa) zu besuchen und dass er zufällig Zeit hätte und uns günstig für 50 Denar hin- und wieder zurückbringen würde. Also er fuhr, las, hupte, verhandelte… Alles gleichzeitig.

Allright. Machen wir, so sehen wir etwas von der Umgebung. Wir fuhren also richtung Norden. Ich kontrollierte auf Google Maps ob wir wirklich in Richtung Norden unterwegs sind denn… “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!”

Wir fahren und bestaunen die Landschaft. Dazu hier Stichwortartig unsere Eindrücke. Fotos waren nur begrenzt möglich denn wir fuhren im “Taxi from Hell”. Niemand war so schnell wie wir. Auch nicht andere Taxis. Wir überholten links – rechts – mitte – auf dem Randstreifen – zwischen Fussgängern usw. Bis ich jeweils das Natel im Anschlag hatte waren wir bereits vorbei.

* Alles passiert auf der Strasse: Kartenspielen, Rauchen, Waschmaschinen verkaufen (ich glaube meine ehemalige war auch im Angebot), Autos flicken, Früchte verkaufen, vollbeladenen Eselreiten gegen die Fahrtrichtung, alles mögliche wie Säcke, Bettgestelle, Kinder rumtragen, Kaffee rösten, Oliven verkaufen und mittendrin unser Taxi mit 100 Sachen. – Alles ungelogen

* Das Mülltrennungssystem funktioniert nach dem Prinzip der Verteilung. So ist es am gerechtesten. Überall in der Landschaft hat es gleichviel. Aber aus etwas Distanz betrachtet sind es einfach Olivenhaine soweit das Auge reicht. Mit etwas “Weitsichtigkeit” ist es eine schöne Landschaft.

* Ein Mann stand auf dem Mittelstreifen mit einer Art Bettgestell das auf beiden Seiten etwa 1.5m auf die Schnellstrasse ragte. Wir schlenkerten gerade so darum herum.

* Jeder Abfallkübel hat seine eigene Katze.

Während wir also gemütlich und staunend dahinrasen beginnt der Taxifahrer erneut die Verhandlung. Wir sollten unbedingt, wenn wir schon im Norden sind, die Festung Ajloun ansehen gehen. Also für 80 Denar würde er uns zur Festung, nach Jahred und wieder zurück bringen.

Allright. “Jetzt wir fahre Ajloun”

Wir besichtigten die Festung mit einem eindrücklichen Ausblick Richtung Syrien und Israel und Jordanebene. 3 Denar Eintritt pro Person. Auch die Festung selber ist sehr eindrücklich. Und vor allem ist es drinnen schattig und kühl.

Nach 30min kaufen wir noch 3L Wasser und fahren Richtung Jahred.

Besichtigung der Römerruinen mit Strassen die von Säulen gesäumt sind, Amphitheater, Herkules und Artemistempel (-Ruinen) Ruinen alter Kirchen mit schönen Mosaiken und … langsam müde. Eintritt 10 Denar

So müde, dass ich mir von einem Mann mit Strohhut das Handy aus der Hand nehmen lasse und uns von ihm zweimal ablichten lasse. Als ich realisiere dass ich das gar nicht will gebe ich ihm 2 Denar um mein Telefon wieder zu bekommen (eigentlich kein schlechter Deal für ein iPhone 7).

Unser Fahrer betont dass er als nächstes den Besuch eines guten Restaurants vorschlagen würde. Als wir an der Garage vorbeifahren, die das Restaurant sein soll, bin ich dankbar, dass wir abgelehnt haben.

Langsam spührt unser Chauffeur, dass bei uns wohl nicht mehr viel zu holen ist. Also will er so schnell wie möglich zurück nach Amman. Habt ihr schon mal versucht bei 110 km/h auf einer zweispurigen holperigen Landstrasse euch centimetergenau zwischen einem Lastwagen und einem Auto durchzuquetschen? Es geht! mehrmals!! Mir fehlen die Worte.

Bei der Zitadelle angekommen, eine harte Verhandlung über den Besuch einer Moschee, die wir unbedingt jetzt ansehen sollten (ich male mir in Gedanken aus wie ich ihm die 90 Denar in den Mund stopfe) und endlich der Abschied.

Wir haben aber für heute genug Steinhaufen fotografiert, verzichten auf die Zitadelle und entscheiden uns zum Hotel zurück zu laufen.

Nach 100m, mangels sicherem Trottoir, entscheiden wir uns ein Taxi zu nehmen…

Nach 20x nein wir wollen wirklich nur zurück zum Hotel, Ja die Moschee ist schön, vielleicht Morgen, danke für Ihre Visitenkarte, nein ich habe kein Whatsapp (…auf dem ich von Ihnen kontatiert werden möchte) und für 10 Denar steigen wir beim Hotel aus.

Jetzt freuen wir uns auf den Muskathlon und dass ab jetzt andere für die Organisation verantwortlich sind ;-). Wir sind also akklimatisiert.

Abreisetag

Die Koffer sind gepackt, die Nervosität zum Frühstück runtergeschluckt und ab auf die Bushaltestelle.

Schon im Bus den Hinweis bekommen „Dein Rucksack steht noch draussen“, den also auch noch eingeladen und Abfahrt.

Wir werden um 0 Uhr in Ammann erwartet.

Wenn immer es das Internet zulässt folgen hier kurze Berichte über unsere Erlebnisse. Ausführlich dann wenn wir zurück sind.

Bis dann würde ich sagen: „no news are good news“.

Bis bald… 👋🏻

Jordanien – Wir sind bereit !? Ein Dankeschön.

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Die Herbstferien brechen an und wir haben noch ein paar Tage frei bis wir nach Jordanien abdüsen.

Miis Bääbi – Toys of Hope: (link zum Projekt)
Gerade haben uns noch ein paar Bilder erreicht von den 650 Bääbi die ein paar wunderbare Menschen mit in den Libanon genommen haben um sie bei einer Sommer Freizeit für Flüchtlingskinder zu verteilen.
DANKE AN ALLE STRICKERINNEN UND MITARBEITER DER SOMMERFREIZEIT. DIE FREUDE DER KINDER IST EUER LOHN.
Für diejenigen die das erste Mal vom Strickprojekt hören, empfehle ich den Projektbeschrieb. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, was ein Bääbi für ein Kind bedeutet das sonst nichts hat. Es bedeutet viel mehr als ein Spielzeug. Es bedeutet, es hat jemand an mich gedacht, es glaubt jemand an meine Zukunft und das Bääbi ist ein Freund in den Nächten im Flüchtlingslager.
Von den rund 250 Bääbi die bei uns sind versuchen wir so viele wie möglich selber mitzunehmen und bei Bedarf organisieren wir dann noch etwas für diejenigen die keinen Platz hatten. Schaut Euch die Bilder an.

Schon alleine wegen dieser Freude und Hoffnung, die unsere StrickerInnen ausgelöst haben, hat sich die Muskathlon Anmeldung gelohnt. (link: Das ist ein Muskathlon)

Auch haben sich viele Menschen grosszügig gezeigt und wir konnten bis heute 12’000 CHF an Spendengeldern überweisen die für Schulunterricht, Ausbildung, Lebensmittel, Medizin, Trauma-Bewältigung und anderes eingesetzt werden.

Wer sich noch beteiligen möchte: (link zu unserer Spendenseite)
Wir sammeln noch bis ca. Ende November. Eine besonders schöne Möglichkeit sich zu beteiligen, hat sich jetzt ganz neu ergeben:

1

In Zusammenarbeit mit dem Dreamlab (ein Arbeitsintegrationsprojekt für Jugendliche aus Zürich), haben wir Thermos-Trinkflaschen entworfen die man bei uns zu einem Richtpreis von 50.- CHF kaufen kann. Wer darüber hinaus etwas spenden will, darf das natürlich 😉
Die Anschaffung einer Flasche kostete ca. 30.- die ans Dreamlab gehen. 20.- gehen zu Open Doors für die Nothilfe in Syrien. (Informationen über Dreamlab)
Das Label „Notlösung – Drink : Pray : Enjoy“ steht für die Notlösung für Deinen Durst und gleichzeitig zeigt es Deinen Einsatz für Menschen in Not. In dem Du aus dieser Flasche trinkst zeigst Du Deine Verbundenheit als ganz normaler Mensch von hier mit ganz normalen Menschen von dort, welche hier wie dort in Frieden ihr Leben gestalten und aufbauen wollen.
Auch Kaffeebecher können zu einem Richtpreis von 20.- CHF bei uns gekauft werden.

Die Flaschen können bei uns persönlich bezogen oder per E-Mail bestellt werden.
(So lange Vorrat): (link zum Kontaktformular)

Nun zu unserer Reise:

Am 5. Oktober fliegen wir via London Heathrow nach Amman in Jordanien. Ab dort ist die Reiseroute für uns noch unbekannt (Ich nehme an aus Sicherheitsgründen).
Was sicher ist, wir werden Bääbi mitnehmen, wir werden Kinder treffen und mit Ihnen Spielprogramm machen um ihnen etwas Freude zu bringen. Wir werden Flüchtlings-Familien besuchen um ihnen Wertschätzung zu bringen und Ihre Geschichten zu hören und auch um zu sehen, wie mit dem Geld das IHR gespendet habt diesen Menschen neue Hoffnung und neue Perspektiven ermöglicht werden.

Vergesst nicht in unseren Blog zu schauen. Wir werden dort einen Erlebnisbericht posten, sobald uns Internet zur Verfügung steht. Ich denke das wird schon während der Reise möglich sein.

https://jrma.blog

Heute konnte ich 10km laufen obwohl ich vor 5 Wochen einen Innenbandriss erlitten habe. Das ist schon ein kleines Wunder. Trotzdem wird der Halbmarathon ohne Training eine Herausforderung werden. Doch im Vergleich zu den Herausforderungen der Menschen die in Flüchtlingslagern leben ist es „Pippi-Fax“.

Wir gehen als Botschafter von Euch die uns unterstützt haben, mit Gebet, Geld, Bääbi, Ermutigung, Freundschaft und kommen als Botschafter zurück von den Menschen dort, die IHR damit unterstützt habt. Wir werden in diesem Blog informieren, wann und wo wir einen Erlebnisbericht von unserer Reise durchführen werden.

So ! Genug geschrieben. Genug gelesen.
Du hast noch nicht genug?
Klicke oben rechts auf den Kreis mit den drei Querstrichen, navigiere zum Blog und Du findest viele Bilder, Geschichten und Erlebnisse aus dem Muskathlon 2017 im Libanon und Informationen zur Situation in Syrien, die einen etwas anderen Blickwinkel einnehmen, als was man täglich am TV, Radio, Internet mitbekommt.

 

Warten auf die Bomben…

Warten auf die Bomben

Wieder ist Syrien in den Medien und viele hoffen, dass das alles bald ein Ende finden möchte. Doch für die Menschen die Ihr Land wieder aufbauen möchten, die wieder Schulen und ein Zu Hause haben möchten, wieder einer geregelten Arbeit nachgehen wollen, für diese Menschen ist es noch ein langer und schmerzvoller Weg. Während sich das Interesse der Medien andern Themen zuwenden wird, wird die Kriegsgeneration versuchen sich wieder ein Leben aufzubauen. Werden sie das schaffen? Werden sie die nötige Unterstützung erhalten? Wird die Welt hinsehen oder sich abwenden?

Ich bin überzeugt, dass es eine Chance ist, in diese Generation, in die Kinder des Krieges zu investieren. In ihnen steckt das Potential für beides. Das Potential für einen Kampf der entweder in ein gewaltvolles entäuschtes Aufbäumen gegen die Hoffnungslosigkeit oder in einen hoffnungsvollen Neuanfang und Wiederaufbau führen kann. Ich bin im Libanon ein paar dieser Kinder begegnet und ich will erleben wie sie eine Zukunft und eine Hoffnung haben. Wir wollen unseren Puzzlestein dazu beitragen.

In zwei Wochen werden Bea und ich nach Jordanien reisen können und wir sind sehr gespannt darauf, was uns erwarten wird.

  • Wie wird es funktionieren, dass wir rund 200 Bääbi nach Jordanien importieren dürfen die für die Flüchtlingskinder gestrickt wurden?
  • Welche Menschen werden wir kennenlernen?
  • Wie wird Jordanien sein?
  • Welche Projekte dürfen wir kennenlernen die mit dem gespendeten Geld unterstützt werden?
  • Wie wird das Team sein mit dem wir den Muskathlon bestreiten?
  • Wie wird es gehen den Muskathlon selber zu laufen?

Was für ein Privileg! Schon letztes Jahr durfte ich im Libanon wunderbare Menschen kennenlernen und Ihre Geschichten hören. Nun darf ich das mit Bea teilen. Wir haben Respekt vor dieser Reise und sind gespannt, was wir anschliessend zu berichten haben.

Eigendlich war mein Plan einen Ultramarathon zu laufen. Wegen Knieproblemen habe ich mich entschieden meine Erwartungen diesbezüglich runterzuschrauben und mich mit einem Halbmarathon zu begnügen. Nachdem ich mir nun noch eine Verletzung am Innenband zugezogen habe, hat sich das Thema Ultramarathon entgültig erledigt. Das kratzt an meinem Stolz. Es hilft mir aber auch mich daran zu erinnern, dass ich nicht wegen mir gehe sondern um einen Unterschied zu machen. Wenigstens bleibt mir die Freude, dass ich den Lauf nun gemeinsam mit Bea bestreiten kann, weil wir nun die selbe Distanz bewältigen werden.