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Miis Bääbi – Toys of Hope

Wer von Euch hat auch noch sein Bääbi oder Teddybär oder sonst ein Stofftier aus der Kindheit behalten? Habt Ihr Euren speziellen Freund noch aufbewahrt, was ist es (Bääbi, Teddybär, Tigerente…) und wie habt Ihr ihn oder sie getauft?
(Wer Lust hat kann die Frage in der Kommentarzeile beantworten. Wär spannend…)
Auch bei uns findet sich noch ein Bääbi aus Beas Kindheit sorgfältig verpackt auf dem Dachboden.

Viele Kinder wollen als Teenager endlich zu den Grossen zählen, aber das ist kein Grund sich von seinen stoffigen Freunden zu trennen.

Ich kann mich an ein trauriges Erlebnis erinnern, als sich die Stofftiere von meinem Patensohn und seiner Schwester im Urlaub entschieden hatten, mit dem Zug aus dem wir ausgestiegen sind noch etwas weiter zu fahren. Leider konnten wir sie nicht mehr wiederfinden. Die Kinder trugen das mit erstaunlicher Fassung und doch trübte es unsere Ferienerinnerung  ein wenig – zumindest was diese Reise betrifft.

Die Kinder in Syrien mussten vieles zurücklassen. Persönlicher Besitz und Spielsachen, sind Dinge welche viele von ihnen nicht kennen.

Nun gibt es abgesehen von der Spendenmöglichkeit eine geniale Möglichkeit daran etwas zu ändern!

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Das Projekt „Miis Bääbi – Toys of hope“ hat das Ziel möglichst viele gestrickte Bääbi zu sammeln, welche Bea und ich im Oktober 2018 nach Jordanien mitnehmen um sie dort an syrische Flüchtlingskinder zu verschenken. Die Verteilung werden wir den lokalen Mitarbeitern überlassen bzw. mit deren Unterstützung durchführen. Diese wissen am besten, wie das gerecht zu organisieren ist.

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich nicht stricken kann und die Idee stammt auch nicht von mir. (Seid ihr überrascht? 😉 )
Sie ist entstanden durch einerseits das Projekt von Justine die gehäckelte Puppen für syrische Flüchtlingskinder sammelt und andererseits durch Mitglieder vom Frauenverein von Anwil und andere Frauen aus der Region die jetzt schon einige Bääbi gestrickt haben.
(PS: Was für ein Privileg in einem Ort zu wohnen, an dem so hilfsbereite, und kreative Menschen leben…)

Schon letztes Jahr am Muskathlon durfte ich erleben, was die Puppen die Justine mitgebracht hatte für eine Quelle der Freude für die Kinder im Libanon waren.
Wenn schon für die Kinder bei uns ein stoffiger Freund eine so grosse Bedeutung hat, bei all dem Überfluss den wir haben, wie gross ist die Freude bei einem Kind das tatsächlich nichts besitzt ausser der Kleider die es trägt?

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Wer gerne mitstricken will, findet im Folgenden die nötigen Informationen:

Projektidee: Wir sammeln so viele Bääbi wie möglich und nehmen sie mit nach Jordanien, wo sie an syrische Flüchtlingskinder verteilt werden.
Um das ganze etwas sportlich zu gestalten, verbinde ich das mit einer Wette (Es ist ja schliesslich ein Muskathlon-Projekt):
Ab 100 gesammelter Bääbi verspreche ich, dass ich lerne zu stricken und werde pro 100 gesammelter Bääbi mindestens eines stricken und als Beweis in unserem Blog ein Bild davon posten. Ihr könnt dann im Kommentarfeld schreiben, ob diese von mir hergestellten Bääbi einem Kind zugemutet werden können! Deal?

Wichtiger Hinweis: Justine brachte gegen 160 verschiedene Stoffpuppen in verschiedensten Grössen, Farben und Formen mit in den Libanon. Die Menschen die diese Puppen gemacht haben, haben ihr ganzes Herz und viel Liebe und Kreativität investiert. Es war grossartig!
Es hat aber auch ein paar Probleme ausgelöst, die wir gerne vermeiden würden.
Es sind halt einfach auch normale Kinder und wenn ein Kind eine „schönere“ Puppe bekommt und ein Kind einen „grösseren“ Teddy als ein anderes Kind erhält – werden Gefühle verletzt und was gut gemeint war, wird plötzlich zu einem Problem.
Aus diesem Grund werden wir nur Bääbi mitnehmen, die nach den beiden folgenden Strickanleitungen erstellt wurden.  Lasst Eurer Kreativität freien Lauf was die Farben betrifft und mit der Dekoration. Aber bitte haltet Euch von der Grösse an die folgenden beiden Anleitungen.

Sammlung: Um uns die Bääbi zukommen zu lassen, benutzt bitte das Kontaktformular. Dann können wir vereinbaren wie der Versand/Abholung zu organisieren ist. Wenn Ihr in der Region zu Hause seid, kommen wir sie auch gerne bei Euch abholen.

Wir sind sooo gespannt auf Eure Kunstwerke!!! Wir werden eine Foto-Galerie einrichten, mit Bildern von den gesammelten Bääbi. Ende der Sammlung: 30. September 2018

Anleitung 1:

Bääbi Anleitung 1

 

Anleitung 2:

Baabi Anleitung 2

der Winter steht vor der Tür

Der Winter steht vor der Tür. Ich liebe das Laufen in der Kälte. Das Knirschen unter den Turnschuhen, das intensive Naturerlebnis, die frische Herbstluft und die Nebelschwaden und immer wieder auch die klare Weitsicht.

Es macht mich aber auch nachdenklich…
All die Menschen in ihren provisorischen Unterkünften ohne Heizung. Ein weiterer Winter zum ausharren. Einige kehren zurück. Doch sie werden nur Trümmer finden, die erst mal wieder aufgebaut werden müssen. Der Kampf gegen den IS scheint zu Ende zu gehen. Doch der Kampf für Gerechtigkeit steht noch ganz am Anfang. Viele Traumas müssen überwunden werden, neue „Zu Hause“ müssen gefunden und wieder aufgebaut werden, viel Vergebung und Geduld wird nötig sein um gemeinsam einen neuen Anfang zu machen. Gleichzeitig entsteht ein neues Machtvakuum welches sich verschiedene Warlords zu Nutze machen wollen um sich ihr aus ihrer Sicht verdientes und „freigekämpftes“ Gebiet zu sichern. Dabei gehen ein weiteres Mal die Menschen und die Menschlichkeit vergessen.

Die Kinder werden das nur schwer verstehen können. Und doch sind oft ausgerechnet sie eine Quelle der Hoffnung. Gerade Kinder wagen in unglaublichen Situationen noch von der Zukunft zu träumen. Das überrascht mich immer wieder. Ich möchte davon lernen und mich daran erinnern, wenn ich gerade wieder mal pessimistisch denke.

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Mit der Unterstützung für die Arbeit mit syrischen Flüchtlingskindern, welche Bea und ich für das Muskathlonprojekt erhalten, werden Zeichen der Hoffnung gesetzt. Kinder können zur Schule gehen, Familien können mit Lebensnotwendigem versorgt werden, Erwachsene können wieder etwas arbeiten und die Menschen fühlen sich ernstgenommen und schöpfen neue Hoffnung. (Hier findest Du Informationen, wie den vertriebenen Familien und Kriegsopfern geholfen wird)

Neu gibt es eine grossartige Möglichkeit ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Stricke Bäbi für syrische Flüchtlingskinder. Mehr dazu in unserem nächsten Blog-Eintrag.

Rückblick – Ausblick

 

Es ist Zeit unseren (wieso unseren – siehe unten) Blog zu aktualisieren. Nach ein paar Wochen Urlaubszeit, die wir dringend nötig hatten, melde ich mich wieder zurück.

Im folgenden ein update zum Muskathlon Projekt:

  • Erlebnisbericht vom Erlebnisbericht Kulturkommission Anwil, ICF, Roche
  • Muskathlon wie weiter…
  • Ein Erlebnisbericht anderer Art: Rania filmte Ihre Flucht von Raqqa (Syrien) nach Wien

Erlebnisbericht vom Erlebnisbericht

Wow. Ich bin jetzt noch begeistert von diesem Abend.
Es war so schön. Ein perfekter Sommerabend.
Ich bin begeistert aus drei Gründen:

  1. Das kurdische Buffet. Karina und Hamidabdul aus Nordsyrien die jetzt in der Schweiz leben, haben für uns ein unglaubliches Buffet zubereitet. Sie sind am Vortag 8h in der Küche gestanden und haben Essen gemacht, obwohl sie selber wegen des Ramadans nichts davon kosten konnten.
    Essen verbindet! Wir haben alle das Buffet genossen und die Gemeinschaft und den Sommerabend. Mit so guter Verpflegung, fällt einem das nicht schwer.
    Es gab Hummus, gefüllte Auberginen, Spezialitäten mit Bulgur, Salate, in Wein- und Kohlblätter eingewickelte Spezialitäten, Fladenbrot und und und…
  2. Die Menschen. Der Abend war ein schönes Gemeinschaftswerk. Die Kulturkomission hat sich sehr ins Zeug gelegt. Sei sorgten für Speis und Trank für Deco und Technik, Mobiliar und schönes Wetter ;-). Überall waren Plakate von Sissach bis Anwil und es fanden dann auch ca. 100 Personen den Weg zur Brogglin Scheune. Davon etwa die Hälfte aus Anwil. Ich hatte den Eindruck alle hatten sich wohlgefühlt. Die Letzten verliessen den Ort um 01 Uhr in der Früh. Ich habe auch einige neue Leute kennengelernt oder die Gelegenheit gehabt mich mit Menschen zu unterhalten die ich sonst nur vom Sehen kannte.
  3. Der Erlebnisbericht. Am Abend vorher habe ich mein Script mit Bea besprochen und festgestellt, dass ich das den Leuten unmöglich zumuten kann. Das hätte wahrscheinlich viel zu lange gedauert oder die Leute wären eingeschlafen oder davon gelaufen. Also habe ich mich entschlossen auf ein Script zu verzichten und einfach Anhand der Bilder aus meiner Erinnerung zu erzählen. Um alles zu erzählen hätte ich einen Tag gebraucht. Trotzdem benötigte ich bis zur Pause ca. 45min (eigentlich wären 30min geplant gewesen). Die Leute holten sich Getränke und zu meiner Überraschung kamen praktisch alle nach der Pause wieder und wollten noch mehr hören. Mein Ziel war es, dass ich offen meine Erlebnisse erzählen konnte, ohne übermässig auf die Tränendrüse zu drücken. Ich wünschte mir, dass die Leute ermutigt aus der Veranstaltung gehen können, mit dem Eindruck, dass unsere kleinen und grösseren Beiträge einen grossen Unterschied machen können und dass Menschen Hoffnung brauchen und wir Hoffnung und Ermutigung weitergeben können. Ich glaube aufgrund der Rückmeldungen, dass dies gelungen ist und das freut mich sehr.

    Wir durften an dem Abend 450.- CHF sammeln als Unterstützung für die Familien und Kinder in und um Syrien. HERZLICHEN DANK! Das Geld habe ich umgehend weitergeleitet.

Muskathlon wie weiter…

Nachdem
…ich den Menschen in die Augen gesehen habe
…Flüchtlinge für mich jetzt Namen haben
…sie mir Ihre Geschichte erzählt haben
kann ich das Erlebte jetzt nicht einfach abhaken und als Horizonterweiterung und gute Lebenserfahrung ad acta legen.

In den Medien weiterzuverfolgen wie es Ihnen ergeht ist mir zu wenig. Ich habe dort jetzt Menschen die ich kenne, die mich interessieren und deren Schicksal mich bewegt.

Deshalb habe ich mich wieder für einen Muskathlon angemeldet.
Ich bin entschlossen in Gedanken, in Gebeten und mit Finanzen weiterhin an der Seite der Menschen stehen, die verfolgt und vertrieben wurden und mit meinen Möglichkeiten ein Hoffnungsträger zu sein.

Ich glaube Hoffnungsträger kann man in allen Lebensbereichen sein. Ich möchte aber auch konkret den Familien und Kindern in und um Syrien weiter helfen. Ich bin begeistert von der Arbeit von Open Doors und unterstütze diese auch weiterhin.

Ich hätte dieses Projekt ohne die Unterstützung von Bea meiner Frau niemals durchziehen können. Sie ist voll hinter mir gestanden und hat mich ermutigt, Ideen beigetragen, meine Blogs gegengelesen und mitgeholfen um Spender zu finden.

!!! Nun zu meiner RIESIGEN FREUDE begleitet Bea mich zum „Muskathlon 2018 in Jordanien in Zusammenarbeit mit Open Doors“. !!!

Ein Erlebnisbericht anderer Art

Dieser Link wurde mir zugespielt und ich finde das Video sehenswert. Es zeigt eine ganz normale junge Frau. Sie könnte auch in der Schweiz leben. Sie hat Ihre Flucht von Syrien nach Österreich dokumentiert und kommentiert. Ein sehr berührendes Video. Ich poste das aber nicht um auf die Tränendrüse zu drücken. Ich finde es hilfreich um ein besseres Verständnis für die Menschen zu bekommen, die unter uns leben und die wir nicht verstehen, weil sie anders reden, aussehen oder sich sonderbar verhalten, weil sie unsere Kultur nicht kennen.

LINK ZUM VIDEO

Liebe Leser…

Wir freuen uns, wenn Ihr unseren Blog lest. Wir hoffen, dass wir Euch ermutigen können eine Unterschied zu machen, dort wo ihr die Möglichkeit habt und dass Ihr auch zu Hoffnungsträgern werdet. In Eurer Familie, bei der Arbeit, bei benachteiligten Menschen wo auch immer ihr mit ihnen in Kontakt kommt.

Anmeldung Muskathlon 2018

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On my last muskathlon I left a piece of my hard in the middle east and in exchange I recieved a huge blessing from the persecuted church.
The longing in the eyes of the children, the sound of the worship in the flickering Air, the hope of nations for the right to live freely and honestly. A life like a child lives.
It remebered me for the first love.
Expecting the best is yet to come. The beauty of a broken nation is  found just under the dry and scratched skin where a river of hope is flowing, a potential of new life.  Just waiting for the rain.
So I have decided to add an other 17 month to stay aware that freedom is not guarantied. To fight for justice in our country and for the freedom of the persecuted and forgotten.
Mit anderen Worten: Ich gehe mit Bea im nächsten Jahr auf Jordanien an den Muskathlon. Wir möchten noch einmal ein Jahr Zahnrädchen sein zwischen hier und dort und versuchen einen Unterschied zu machen.

Erlebnisbericht Muskathlon

 

 

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Liebe Leser meines Blogs

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung für den Muskathlon.
Ich wurde eingeladen am 22. Juni auf der Kulturbühne in Anwil über meine Erlebnisse im Libanon zu berichten.
Das freut mich extrem, denn ich bin so voller Eindrücke und Erfahrungen zurück gekommen, dass ich sehr dankbar für diese Gelegenheit bin.
Es würde mich freuen einige von Euch dort anzutreffen.IMG_20170518_111809

link zum Flyer für den 22. Juni

Zusätzlich werde ich am Sonntag 2. Juli um ca 12:30 Uhr nach dem Gottesdienst im ICF Baselland in Sissach von meinen Erlebnissen und Eindrücken erzählen.

Anfahrt ICF BASELLAND: CH Eventhalle / Netzenstrasse 4 / 4450 Sissach

 

 

noch lange nicht vorbei…

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Wir trainerten hart – die Flüchtlinge in Homs hatten keine Ahnung.

Wir haben uns monatelang vorbereitet.
Die Flüchtlinge hatten 24h oder weniger Zeit.

Wir liefen zwischen 21 und 64 km
Die Flüchtlinge liefen tagelang.

Wir hatten unsere Funktionskleider und gute Schuhe an. – Sie trugen was sie gerade an hatten als sie gehen mussten.

Wir hatten alle 4-5km einen Verpflegungsstand – …

Wir wurden mit Applaus und Umarmungen Empfangen – Sie werden in Lager interniert und sind alles andere als willkommen.

Wir kehrten ins Hotel und bald nach Hause zurück- Sie fragen sich ob sie überhaupt hoffen sollen einmal zurück zu kommen.

Uns erwartete ein Festessen nach der Leistungen – sie wissen nicht ob noch was übrig ist wenn sie eines Tages heimkehren.

Aber! Es gibt noch Hoffnung! Wir haben ja auch gehört das gute Dinge passieren in Homs, in Aleppo, in Damaskus und auch im Libanon. Deshalb ist für mich der Muskathlon noch lange nicht zu Ende!

finaly muskathlon!

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Nach einer Kurzen Nacht mit Bauchkrämpfen, standen wir nach 45min Busfahrt auf ca. 450m ü.M. bereit für den Startschuss um 6 Uhr. Losrennen bei Sonnenaufgang. Was gibt es schöneres.

Es war noch angenehm Kühl ca. 20’C. Die Temperatur sollte im Verlauf des Muskathlons bis auf 29’C ansteigen.

Die Ultra-Walk (63km Wandern) Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt bereits 7h unterwegs. Die Route war 21km lang und beinhaltete pro Runde 450 Höhenmeter. Für die Holländer unter uns etwas ungewohnt. Aber während dem MUskathlon war dann kein Unterschied festzustellen.

Wir starteten in 5 Kategorien

  • Ultrawalk 63km
  • Bike 126km
  • Halbmarathon 21km
  • Marathon 42km
  • Ultramarathon 63km

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Ich startete als Marathonläufer mit einem etwas mulmigen Gefühl wegen meiner Oberschenkelzerrun, die immer noch schmerzte und wegen der schlechten Verdauung. Aber schliesslich hatte ich mich monatelang auf diesen Moment gefreut und dafür trainert und deshalb wollte ich es mindestens probieren.

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Die ersten 10km führten hinunter ans Meer. Durch Dörflein, über einen (aktiven) Militärflugplatz der libanesischen Armee, mehrheitlich auf asphaltierten Strassen.

Für die Bewilligung für diesen Lauf mit gerade mal 32 Teilnehmern war nicht weniger als das Einverständnis des Präsidenten nötig. Diese traf glücklicherweise, mit Unterstützung von lokalen Kontakten 10 Tage vor dem Muskathlon ein. (Ein Mararathon in einem Fussballstadion wäre die Alternative gewesen –  Wäre wohl eine ganz besondere Herausforderung gewesen auf die ich gerne verzichten kann).

Die Verpflegungs-Posten wurden vom libanesischen roten Kreuz betrieben. Diese waren extra mit 20 Teenagern und einem Krankenwagen aus Beirut angereist.

Am Meer angekommen ging es auf einer staubigen und heissen Strasse der Küste entlang und dann wieder etwa 8km den Berg hoch durch ein schattiges Tal.

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Mein Körper hat gut mitgespielt und so konnte ich den Marathon nach 5h17min sehr glücklich und zufrieden beenden mit einem herzlichen Empfang der bereits eingetroffenen Muskathleten.

Eine grossartige Erfahrung.

Wenn es hart wurde dachte ich an die Menschen die mir in dieser Woche begegnet sind und dann schrumpfte mein Leiden und ich konnte die Landschaft und auch die Schmerzen geniessen, weil ich wusste dass ich hier für eine gute Sache litt. Es half mir auch einen ersten Schritt zur Verarbeitung des Erlebten zu tun.

Am Abend haben wir dann noch etwas gefeiert in einer arabischen Bar und werden sicher alle gut und tief und zufrieden einschlafen.