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Good bye old friends we have to leave…

Die ersten fünfhundertsechzig Botschafter der Hoffnung sagen tschüss.

Ihre Koffer sind gepackt.

Reiseziel: Libanon 🇱🇧

„Wir müssen gehen – Wir tragen eine Botschaft und haben eine Mission zu erfüllen. Machts gut. Danke dass Ihr an uns denkt und für unsere Reise betet!“

Ich hätte nie gedacht, dass mir der Abschied schwer fallen würde.

Interessant. „Schickt uns ein paar Bilder wenn Ihr dort seid“

„Machts gut. Ihr wart so eine Freude.

Jede und jeder von Euch ist einzigartig. Wie die Kids die Euch erhalten.“

Familie Hope hat Zuwachs bekommen

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In den letzten Wochen sind erneut 185 neue Familienmitglieder zur Familie Miis Bääbi – Toys of Hope dazugestossen.

Wir freuen uns sehr über die neuen Familienmitglieder und langsam nähert sich unser Zähler der vierten Stelle. Wird die Null noch fallen?

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An dieser Stelle möchten wir allen fleissigen Damen und Herren danken:
DAAAAAAAAAAAAAAAANNNNNNKEEEEEEEEEE!
Ihr seid grossartig und macht einen Unterschied. Möge die Freude die Ihr verschenkt auf Euch zurückfallen.
Die Sammlung läuft noch bis Ende September. Aber wir stellen ein Rumoren in unserem Bääbi Lager fest.
Die ersten beginnen langsam ihre Koffer zu packen.

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Wohin die Reise wohl geht?

Wer unserem Blog treu bleibt wird es erfahren ;-).

Vielen Dank!

 

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Die Noise Boys danken den Gästen für den schönen Abend, die Gemeinschaft und die grosszügigen Spenden.

Ich durfte heute 1300.- CHF in den nahen Osten überweisen.

Die Saat vom IS und anderen Warlords mag aufgegangen sein und viele Männer, Frauen und Kinder zerbrochen haben.

Aber das ist nicht das Ende! Ihr habt Hoffnung gesät und die Frucht ist Friede. Zuerst vielleicht nur im kleinen. Aber so beginnt alles.

Ihr wart Rock‘n Roll!

Danke auch Bea und Conny für das Catering, Sandra und Ayleen für die tatkräftige Unterstützung beim Afterparty-cleanup. Danke Silvan am Grill, Markus am Licht und Joel an den Fadern. Ihr habt den Abend rausgerissen. Danke an Anna dafür, dass unser Bandraum jetzt wieder so sauber ist, was für eine Überraschung!!!

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Muskathlon Halbzeit

Schon ist die Hälfte unseres Muskathlon Jahres verstrichen.
Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Mit grosser Freude dürfen wir schreiben, dass bereits rund einen Drittel des Spendengeldes zusammengekommen ist, welches wir uns zum Ziel gesetzt haben.
Der aktuelle Spendenstand beträgt 6251.- CHF.
Diese Spenden tun bereits ihre Arbeit. Sie haben im Winter geholfen, mit Winterausrüstung, sie haben Schulbildung ermöglicht und auch Grundbedürfnisse gestillt.
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Für die Menschen die davon profitiert haben, war das nicht nur eine nette Unterstützung sondern Hilfe in grösster Not!
UND – Mindestens genau so wichtig: Sie haben Hoffnung geschenkt. Die Beschenkten wissen, sie sind nicht vergessen gegangen. Jemand denkt an sie, betet für sie und hofft mit ihnen. Sooo gut.
Das hat eine unermessliche Kraft und setzt vieles in Bewegung. Es ermutigt auch stark die lokalen Helfer vor Ort.
Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt scrollt runter zu meinem Erlebnisbericht aus dem Libanon.
Link zur Spendenseite

Training: Wir sind fleissig am trainieren. 3-5 mal pro Woche sind Bea und ich am spörtlen und haben in diesem Rahmen auch Zeit uns gedanklich immer wieder mit dem Muskathlon auseinander zu setzen. Wir denken dabei viel an die Menschen die uns unterstützen beim Stricken und mit Spenden und vor allem auch mit Nachfragen und Ermutigung. Wir sind beeindruckt wieviele Menschen in unserem Umfeld leben die bereit sind, zusätzlich zu den Herausforderungen die ihr eigenes Leben mit sich bringt, sich noch Gedanken zu machen über Menschen, die ein paar hundert Kilometer weit weg ganz andere Herausforderungen erleben.
Wir haben beim Laufen Zeit zum meditieren und beten, das hilft uns den Blick von unseren Sörgeli abzuwenden und gibt uns Ideen um einen Unterschied zu machen.
Mehr dazu: Investieren statt Spenden

Situation im nahen Osten: Vor einem Jahr herrschte allseits die Hoffnung, dass der IS bald besiegt wird und der Wiederaufbau beginnen kann. Ich hatte damals schon sehr grosse Zweifel. Denn der Krieg hat Spuren hinterlassen. In den Medien entstand der Eindruck, dass das Problem der IS sei. Aber ich glaube der IS war nur ein Symptom einer Politik die sich um Macht und Oel und um die Vorherrschaft in der wirtschaftlichen Welt dreht. Viele Stellvertreterkriege haben im kleinen Syrien stattgefunden und die Syrer wurden zum Spielball der Weltmächte. Ich möchte unpolitisch bleiben. Das heisst nicht dass ich nicht eine dezidierte Meinung habe, aber ich habe mich entschieden mich für die Menschen einzusetzen.
Die grosse Frage ist, wer gewinnt und zu welchem Preis?
Wer ist bereit welchen Preis zu bezahlen?
Täglich neue Schreckensnachrichten aus dem nahen Osten. Jeder kann sich da selber dieses Bild des Grauens malen.
Wo bleibt die Vernunft? Wo bleibt die Menschlichkeit? Wo bleibt der Schutz der Würde und der Integrität der Menschen? Wann hat diese Gier nach Macht und Geld ein Ende?
Ich weiss es nicht. Aber ist das ein Grund zu resignieren?

 

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Ich bin überzeugt, dass keine Dunkelheit in der Lage ist das Licht auszulöschen. Solange das Licht der Hoffnung brennt, gibt es immer Hoffnung. Kein irdisches Reich, und war es noch so gross, hatte für immer Bestand. Der Aufstieg beruhte immer auf ordnenden Strukturen und Werten die installiert wurden. Der Abstieg war immer von Masslosigkeit und Gier begleitet.
Es wird wieder Neues entstehen. Wir haben die Chance die Menschen die das aufbauen werden mit zu prägen und zu ermutigen. Die Kinder die heute in Syrien leben, können die Politiker von morgen sein oder auch die Terroristen von morgen.
Ich möchte mithelfen sie zu ermutigen und ihnen die Botschaft bringen dass sie wertvoll sind und ihre Zukunft uns wichtig ist.

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Das bringt mich zum Bääbi Projekt: Miis Bääbi – Toys of hope
Der aktuelle Stand ist bei 370 Bääbi, die wir physisch bei uns zu Hause haben. Ich weiss aber, dass noch zusätzlich mehr als 100 Bääbi fertig gestellt sind.
IST DAS NICHT UNGLAUBLICH ???
Nie hätte ich mit einer solchen Resonanz gerechnet. Was für eine tolle Möglichkeit neben Spendengeldern, Wertschätzung und Anteilnahme auszudrücken.
Genau diese Kinder, die diese Bääbi in den Händen halten werden, werden die Zukunft im nahen Osten bestimmen und damit auch unsere Zukunft mitprägen.
Sie können mit ihrem Bääbi üben zu etwas Sorge zu tragen, etwas zu lieben und sie sind sehr starke Symbole die sie täglich daran erinnern, dass sie nicht alleine sind.

ACHTUNG NEU: Die Bäären Anleitung ist online. Es wäre toll, wenn wir zu den Bääbi noch ein paar Bäären sammeln könnten. Wir haben unsere Kollektion dahingehend erweitert. Wenn dir also das Bääbi Stricken zum Hals heraushängt (kann ja nicht sein oder 😉 – dann versuchs mal mit Bäären. Go – for – it.

Tatsächlich ich stricke…

Tatsächlich ich stricke ! Also – keine Ausreden mehr 😉
Wenn ich das kann kanns jeder…

Miis Bääbi – Toys of hope
Mach mit! weitere Info‘s : https://jrma.blog

Wieso Bääbi? Lies unten den Post von Carlos (ich habe ihn so-so-la-la ins Deutsche übersetzt). Ich finde er äussert interessante Gedanken dazu.

Du häckelst? Dann besuche :
https://knotforgotten.org

facebook post von Carlos Aguilera:
(Er unterstützt knotforgotten.org. Ich war mit ihm und Justine im Libanon. Das Projekt von Justine gab den Anstoss zu unserem Bääbi Projekt).

 

I’ve been asked a number of times: “why toys?” Good question!
Ich wurde mehrmals gefragt: „Warum Spielzeug?“ Gute Frage!
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What if this little boy could change the world? What if this little boy was meant to change the world? What if he is meant to be the leader of his people? What if he is meant to help his people out of war and poverty.
Was wäre, wenn dieser kleine Junge die Welt verändern könnte? Was wäre, wenn dieser kleine Junge berufen ist die Welt zu verändern? Was, wenn er berufen wäre ein Leiter seines Volkes zu werden? Was, wenn er berufen wäre seinen Leuten aus Krieg und Armut zu helfen?

What if he was the one? What if she was the one? What if they were the ones??
Was, wenn er derjenige wäre? Was, wenn sie diejenige wäre? Was wäre, wenn sie diejenigen wären?

These are the real/hard questions that float inside my head every day. So we then come back to the question: ‘why toys’.
Das sind die wirklich und harten Fragen, die jeden Tag in meinem Kopf schweben. Also kommen wir wieder auf die Frage zurück: ‚Warum Bääbi?‘.

I think toys help shape future leaders. When I had a toy, I learnt to love it. Naturally. I learnt to take care of it. Naturally. I learnt to show the world my emotions because I learnt how to show emotions to my toys.
Ich denke, dass solche Puppen einen Beitrag leisten können um zukünftige Führungskräfte zu prägen. Als ich einen stoffigen Freund hatte, lernte ich, ihn zu lieben. Ganz automatisch. Ich habe auf ungezwungene Art gelernt, mich um ihn zu kümmern. Ganz automatisch. Ich habe gelernt, der Welt meine Gefühle zu zeigen, weil ich gelernt habe, meinen Spiel-Freunden Gefühle zu zeigen.

These to me are characteristics and values of great leaders. Care takers. Care givers. Emotional. Emotive. Compassionate. Loving. Gentle. (So many of these factors may be considered weaknesses in leadership circles around the world – but not in my eyes. In my eyes – they are strengths).
Dies sind für mich auch Eigenschaften und Werte großer Führer, welche sich um die ihnen Anvertrauten kümmern. Emotional. Einfühlsam. Mitfühlend. Liebend. Sanft. (So ​​viele dieser Faktoren werden in Führungszirkeln auf der ganzen Welt als Schwächen betrachtet – aber nicht in meinen Augen. In meinen Augen – sind es Stärken).

I believe so heavily in the power of a toy being given in love, with love and for love. So much so that it’s a joy to be able to risk my life and time with my family (whom I love the most in this world) to personally deliver a toy into the hand of a boy or girl that one day; may change the world in love.
Ich glaube stark an die Kraft eines Spielzeugs, das in Liebe, mit Liebe und um zu lieben gegeben wird. So sehr, dass es eine Freude ist, mein Leben und meine Zeit mit meiner Familie (die ich am meisten auf dieser Welt liebe) einsetzen zu können, um ein Spielzeug in die Hand eines Jungen oder Mädchens zu bringen, welches möglicherweise eines Tages die Welt in Liebe verändern wird.

Send them back to school…

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Wenn sie sich doch nur erinnern würden!

Als sie noch Kinder waren…
wie schön war es die Fürsorge der Mutter zu erfahren,
wie schön war es die Sicherheit und das Vertrauen des Vaters zu spüren,
wie schön war es mit Freunden draussen zu spielen und irgendwann heimzukehren,
wie schön war es sich keine Gedanken über Kleider, Essen und den nächsten Tag zu machen,

wenn sie sich doch nur erinnern würden!

Als sie das erste mal…
die Sonne auf Ihrer Haut bewusst spürten,
eine eigene Meinung frei äussern konnten und ernst genommen wurden,
sich verliebt haben und die ganze Welt sich dem unterordnen musste,
aus eigener Kraft etwas erschaffen hatten und sich damit den Lebensunterhalt ermöglichen konnten,

wenn sie sich doch nur erinnern würden!

Was wäre wenn sie sich erinnern würden?

Daran erinnern würden, dass auch sie einmal geboren wurden,
dass sie nicht überlebensfähig waren ohne die Liebe, Pflege und Versorgung?
Daran erinnern würden, dass es nur eine kurze Phase des Lebens darstellt wo das nicht so ist?

Was wäre wenn sie sich daran erinnern würden…

dass noch nie in ihrem Leben, irgendwo einem Menschen geholfen wurde in dem man einen anderen Menschen quälte?

Was wäre wenn…

alle Politiker, Firmenchefs, Generäle, Geistliche, Lehrer –  Alle die über andere herrschen oder sie beeinflussen noch einmal zur Schule gehen müssten und ihnen gute Werte vermittelt würden?

Welches Land, welche Religion, welche Organisation würde die Lernziele festlegen können?
Wem würden wir das anvertrauen und zu trauen?
Wen würden wir beauftragen?

Was wäre, wenn…

Was wäre, wenn man sich anstatt auf die Suche nach Schuldigen, auf die Suche nach diesen Menschen machen würde, die in der schlimmsten Zeit und an den schlimmsten Orten, an guten Werten wie Barmherzigkeit, Gnade und Nächstenliebe festgehalten haben und wenn man diesen das Schicksal der Welt in die Hände legen würde?

Ein Parlament der Barmherzigen, Friedenstifter, Notretter, Gnadenbringer, Aufhelfer, Helden der Liebe!

Was würde passieren?
Würden wir diese Menschen in ein Weltparlament wählen?
Was wäre der Preis?
Würden sie Waffen einschmelzen und Pflüge giessen?
Würden Sie Reichtum umverteilen?

Wäre uns das unangenehm?

Wo stehen wir?

Sind wir denn Schiedsrichter über Politiker, Geistliche, Firmenchefs, Generäle, Lehrer?

Was wäre wenn…

Was wäre wenn wir aufhören würden als Zuschauer an dieser Welt teilzunehmen und uns die Finger schmutzig machen würden und uns einsetzen würden für die Heimatlosen, Witwen, Waisen, Kranken und Gefangenen?

Wir hätten keine Zeit mehr uns so viel Gedanken zu machen, doch die Welt wäre eine bessere.

Was wäre wenn wir uns doch nur erinnern würden?

Wir sind Menschen!
Das ist unsere Welt!
Wir müssen sie niemandem wegnehmen. sie gehört uns schon!
Wir dürfen sie gestalten und verbessern!
Es hat genug für alle!

Die grösste Freude ist ein Leben in Frieden und Freiheit!

Lassen wir uns wählen ins Weltparlament der Friedensstifter?
Oder lassen wir zu dass andere bestimmen wohin die Reise geht?

Steh auf.
Nimm Deinen Platz ein.
Du bist entscheidend.
Auf Deinen Einsatz hat die Welt gewartet.
Sie sehnt sich danach, dass Du Deinen Platz einnimmst.
Und sie wird Dich reich beschenken.
Denn was Du sähst, wirst Du ernten.
Was Du nicht sähst vergammelt in Deinem Speicher und lockt die Ratten an.

Steh auf. Es ist noch nicht zu spät. Du atmest noch. Es ist nicht zu spät.

Wenn sie sich doch nur erinnern würden…

 

Es hat sich jemand eingeschlichen…

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Schau in unserer Bääbi Galerie. Es hat sich jemand eingeschlichen. 

 

Wir ergänzen die Sammelaktion um ein neues Strickmuster.
Ansonsten möchten wir uns aber an das Konzept halten, dass wir einheitliche Grössen und Formen mitnehmen, damit die Verteilung ein freudiger Anlass wird und nicht unnötig Neid oder Tränen produziert.

Ach ja. Wir haben bis jetzt HUNDERTZWEIUNDFÜNFZIG Bääbi erhalten.
Ich habe mein Wort gehalten und zu stricken angefangen und sogar schon zwei Bääbi fertig gestellt (ich bin also im Vorsprung, da ich gesagt habe pro hundert eines zu machen).

Zur allgemeinen Erheiterung, hier noch mein erster Versuch (Den werde ich ins Fenster stellen, damit keine Vögel in die Scheibe fliegen… ;-)).
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Auch von der Spendenfront dürfen wir gute Nachrichten verkünden. Wir durften bereits wieder 5050.- CHF sammeln und an OpenDoors überweisen. Damit haben wir bereits 25% unseres Spendenziels erreicht.
HERZLICHEN DANK !!! An alle die uns unterstützen und so direkte und unkomplizierte Hilfe für die Notleidenden Familien in und um Syrien ermöglichen!

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Trost in harten Nächten

61 Bääbi. Neuer Stand der Sammelaktion. Das ist nur der Anfang. Aber ein guter!

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Heute durfte ich die Galerie mit 48 neuen Bääbi ergänzen.
An diese Puppen werden sich die Kinder kuscheln und sie werden ihnen Trost spenden in den langen Nächten, in denen die Schrecken des Krieges in ihre Gedanken zurückkehren.
Ich möchte allen herzlich danken, die mitmachen.
Dies sind nicht nur Spielsachen. Mit Eurer Kreativität setzt Ihr Zeichen der Hoffnung. „Nicht vergessen gehen“, das ist doch etwas, das wir uns alle wünschen. Davon schenkt Ihr den Kindern etwas, in dem Ihr bei dem Projekt mitmacht.
Wir wünschen Euch allen schöne Feiertage und dass Ihr die schönen Momente geniessen könnt, die Euch geschenkt sind.